Ölbilder, Aquarelle, Grafiken

 

             

FINISSAGE

Samstag, 16. Oktober 2021, 14 - 17 Uhr

             

EINTRITT NUR MIT 3G-NACHWEIS!!! BITTE MASKE TRAGEN!!!

             

Hans Sisa und Sophia Larson sind persönlich anwesend

 

 

 

             

AUSSTELLUNGSDAUER: 

21. September - 15. Oktober 2021

             

ÖFFNUNGSZEITEN: 

DO & FR 16-19, SA 15-17 UHR

 

Geboren am 30. März 1948 in Linz, Austria

Studium an der Universität „Mozarteum“ Salzburg, Abschluss mit Magister artium,

danach arbeitete er weltweit von Teheran bis in die USA als Maler,

als Kostüm- und Bühnenbildner sowie als Gestalter audiovisueller und multimedialer Events

 

Werkzyklen:

Silentium, Entartet;, Totentanz, Verbrannte Erde, Russlandzyklus, Portraits, Winterreise,

Große Gestalten der Opernliteratur, Städteportraits, Landschaftsimpressionen, Phantasien

 

Werke befinden sich in vielen Ländern in öffentlichen und privaten Sammlungen

 

Ausstellungen: 92 Soloausstellungen sowie 33 Gruppenausstellungen national und international

 

Events: Gesamtgestaltungen der Eröffnungsshows der Landesausstellungen Steiermark  „made in styria“ 1997 / 1998 / 1999 / 2001 [Dirigent Prof. Peter Schmelzer], Initiator der „Internationalen Malerfeste“ auf der Burg Reichenstein in OÖ 1997 / 2000 / 2003 / 2006 / 2009 / 2013

 

Pressestimmen: Hans Sisa`s Bilder sind ein gezielter Griff in das Chaos und das Drama des menschlichen Seins, das sich vor der erschreckenden Kulisse der Grausamkeit und des unweigerlichen Todes abspielt. Wobei der Künstler in seiner aussagestarken, ja ekstatischen Bildsprache den Tod mit der gleichen „Vitalität“ darstellt wie das Leben. Gertrude Haider-Grünwald, Vernissage Wien Nr. 319, Oktober 2014

 

Appell für Freiheit und Menschenwürde

Ungeschminkt legt er Verderben, Apokalypse, Krieg und Zerstörung dar, lässt jedoch hinter dem Grauen und Leiden Platz für Erlösung, für Licht und für die Überwindung dieses Tals der Tränen. Sisas Wahrhaftigkeit, vom Blick für das Wesentliche geprägt, besticht durch Breite und Tiefe, Schärfe der Konturen, Radikalität der Fragestellungen und Üppigkeit der Formen sowie seinen berührenden Sinn für das Schöne. Seine Bilder sind dem Expressionismus verpflichtet, religiös, ohne konfessionell zu wirken, mit Freude am Leben, an der Natur, an der Architektur, eine Kunst des Blühens und des Bejahens, nicht der Negation. Österreichisches Kulturforum Kiew, 2014   

                

Auszeichnungen:

Silbernes Ehrenzeichen des Landes Niederösterreich

 

Goldene Ehrennadel der Marktgemeinde Paudorf, Niederösterreich

 

 

Atelier: 3508 Tiefenfucha bei Krems, Am Berg 5, Niederösterreich, Austria, www.hanssisa.com

Signaturen:

 

         bis 1989 Hans Pötscher                                   ab 1989-2000 Hans Sisa Pötscher                                          ab 2000 Sisa 


HANS SISA -  THEATERWELT UND WELTTHEATER

 

Es ist leicht, mit lieblichen Landschaften die Menschen zu begeistern. Aber Hans Sisa, der 1948 in Linz geborene und in Niederösterreich lebende Expressionist, malt keine lieblichen Landschaften: Seine dunklen Mondnächte, seine farborgiastischen Städtebilder, seine umbrandeten Meeresküsten, seine geheimnisvollen Täler, und selbst die Idylle eines stillen Teiches begegnen uns  eher gewaltig und dramatisch. Bei aller üppigen Farbigkeit sind viele dieser Bilder vom Hauch der Vergänglichkeit, von einer nostalgischen Wehmut gezeichnet, die sich augenblicklich in der Seele des Betrachters niederschlägt und ihm ein Bilderlebnis tiefsten Empfindens beschert.

Abgesehen davon, ist die Landschaft nicht das einzige ausdrucksstarke Repertoire, dem sich Hans Sisa verschrieben hat, denn er gesteht: „Ich wollte immer Menschen malen…..“   Dieser Satz verkörpert nicht nur die ihn seit Jahren treibende Leidenschaft für dieses unerschöpfliche Thema, mit genau diesen Worten ist auch ein Bild dieser Ausstellung betitelt: Ein ganz besonderes Bildes – denn es symbolisiert Hans Sisa´s künstlerisches Schaffen. Ja, immer schon wollte er Menschen malen – doch er malt und malte stets vielmehr das Drama der Menschen. Er verkörpert damit eine Wahrheit, die unter die Haut geht, die uns erschreckt, die uns beunruhigt, wenn man mit ihrer brutalen Grausamkeit konfrontiert wird:  Weil in diesen  erbarmungslos realistischen Bildern das alltägliche Verderben ein Gesicht, einen Körper hat, weil sich dieses Grauen seit Urzeiten über den ganzen Globus zieht, weil es letztlich in allen Völkern und gesellschaftlichen Schichten  zutage tritt oder treten kann.  Niemand ist davor gefeit. Dass diese tiefen menschlichen Abgründe nicht immer als solche erkannt werden, ist nicht minder erschreckend als die Erkenntnis, dass die Kreatur Mensch – und das beweist die Geschichte – aus all dem Unheil nichts gelernt  hat. Das macht Angst.

Mag sein, dass auch diese globale Gültigkeit von Verderben und menschlicher Bestialität den Namen Hans Sisa  weit über Österreichs Grenzen getragen hat.

Doch sie ist nicht der einzige Grund, warum der am Mozarteum ausgebildete Künstler (Abschluss mit dem „Magister.Art“)  längst dem internationalen Kreis der „global Players“ auf dem Gebiet expressiver, aussagegewaltiger Malerei angehört. Und das mit Recht, wie erfolgreiche Ausstellungen in bedeutenden Galerien in Österreich, Deutschland, Schweiz, Frankreich, Estland, China-Shanghai, Canada, USA  usw. beweisen. In erster Linie  aber ist es Sisa´s dramatische Bildsprache, ist es die sowohl in Gestaltung als auch Thematik und Emotion ungebremste Expression dieser Darstellungen, die beim Betrachter (teils beklemmende!) Faszination hervorruft.

In diesen großformatigen Werken von Hans Sisa manifestiert sich der Schrecken der Welt. Der Tod steht im Vordergrund, die Apokalypse ist vorprogrammiert. Sie spielt sich vor dem leuchtenden Abendrot ab, auf blutigen Schlachtfeldern, in dunklen, schalldichten Kerkern, hinter Kirchen- und Klostermauern. Im Grunde aber überall, wo Menschen anderen Menschen ausgeliefert sind,  wo Macht und Mächtige sowie deren willige Marionetten ihre Niedertracht und Zerstörungswut am Schwächeren ausleben. Das Gebunden-Sein in gesellschaftlichen, religiösen und ethnischen Konventionen, die uns von der daraus resultierenden Tradition auferlegten Zwänge und deren oft fatale Folgen – all das kumuliert zum emotionsgeladenen, dramatischen Bildvokabular in Hans Sisa´s Werken. Der Maler kennt keine thematischen oder gestalterischen Tabus, wenn er mit dem kräftigen Duktus seiner sicheren Pinselführung,  seiner treffsicheren Farbwahl und mit seinen ganzen Sinnen ans Werk geht, um die Apokalypse, um den Totentanz der Menschheit in sattem, pastosem Öl auf der Leinwand zu dokumentieren.

Hans Sisa´s Bilder sind  ein gezielter Griff in das Chaos und das Drama des menschlichen Seins, das sich vor der erschreckenden Kulisse der Grausamkeit und des unweigerlichen Todes abspielt. Wobei  der Künstler in seiner aussagestarken, ja ekstatischen Bildsprache den Tod  mit der gleichen „Vitalität“  darstellt  wie das Leben. So seltsam das auch klingen mag.                         

 

Linz, September 2021                                                                                                                                                            Prof. Gertrude Haider-Grünwald

Kontakt

Landstr. 31, 4020 Linz

im oö kulturquartier 1. Stock

MAIL: cdb83@gmx.at

NEU: www.instagram/korefstiftung

TEL: 0043 / 732 / 774007 oder 0660 / 1430334

Öffnungszeiten

während der Ausstellung:

DO & FR                     16:00 - 19:00

SA                               15:00 - 17:00


 

 

 

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